DIE IDEE
Aufgrund meiner Tätigkeit bei Wernsing Feinkost kamen ab den 1980 er Jahren viele Spendenanfragen auf mich zu. Im Laufe der vielen Jahre habe ich verschiedene Organisationen durch immer wieder kehrende Spenden unterstützt. So zum Beispiel den Sportverein BW Lüsche, die Aktion des Kreissportbundes und der OV „Sportler gegen Hunger“ (SgH), das Pfarrfest der Kirchengemeinde Maria-Frieden in Vechta oder sonstige Einrichtungen wie den Sozialdienst der katholischen Frauen (SkF). Im Jahre 2007 wurde ich mit einer Spende in Höhe von 25.000,– € Gründungsstifter der Bürgerstiftung Vechta und war bis zum Jahre 2012 im Vorstand aktiv. Diese Zahlung ist mir noch schwergefallen, aber im Grunde war diese soziale Spende und die Arbeit im Vorstand der Ursprung, um eine eigene Stiftung zu gründen. Meine Frau Gisela fand die Idee sehr gut und unterstützte mich dabei.
DIE GRÜNDUNG
Mein Cousin Reinhold Suding aus Vechta war bereit, eine Satzung auszuarbeiten, da er als erfahrener Finanzbeamter schon einige Satzungen für Stiftungen ausgearbeitet hatte. Mein steuerlicher Berater Dr. Christian Ruhe aus Lüsche unterstützte ihn dabei und am 2. Juli 2009 wurde die Satzung der Familienstiftung Bernard Suding vom Vorstand unterschrieben. Die gemeinnützige Familienstiftung erhielt ihre Rechtsfähigkeit aufgrund der Anerkennung durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Integration am 29. Juli 2009. Gemäß § 2 des Niedersächsischen Stiftungsgesetzes liegt die Aufsicht über die Stiftung beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg.
DIE ENTWICKLUNG
Im Eröffnungsjahr 2009 wurden die ersten Zinseinnahmen erzielt und die ersten beiden Spenden ausgeschüttet. Die Einnahmen haben sich kontinuierlich entwickelt und sind gerade in den letzten Jahren enorm gestiegen. Die Stiftung ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Viele sinnvolle Projekte konnten gefördert werden und eine große Anzahl von Personen, Vereinen und Institutionen profitierten von den Spenden.
Zum 10-jährigem Bestehen der Familienstiftung wollten wir etwas besonderes veranstalten und so hat unser Vorstand beschlossen, jährlich einen OM-Trio-Stiftungspreis zu verleihen, der mit einem Betrag von 10.000,– € dotiert ist. Bei den Empfängern soll es sich um Personen, Vereine oder Institutionen handeln, die sich für die Gesellschaft in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Ein Stiftungspreis wird benötigt
OM-Trio
Ein Stiftungspreis benötigt eine Skulptur und so ist das für unsere Region OM (Oldenburger Münsterland) -Trio entstanden. Das OM-Trio ist auch auf unserem Pin oder Sticker abgebildet. Die Skulptur oder auch die OM-Trio Trophäe ist vom Friesoyther Künstler Alfred Bullermann gestaltet und gefertigt worden.
Das OM-Trio besteht aus einem Pferd, einem Schwein und einem Huhn und symbolisiert unsere Region im Oldenburger Münsterland in besonderer Weise.
Das springende Pferd ist im niedersächsischen Wappen verewigt und steht für die erfolgreiche Zucht in den Gestüten sowie für die weltbekannten Reiter, Versteigerungen und Hengstkörungen in unserer Region. Das Pferd war früher das Arbeitstier in der Landwirtschaft und im Transportwesen.
Das Schwein ist ein Abbild der Landwirtschaft mit der Aufzucht von Ferkeln und der Tiermast sowie den nachgelagerten Bereichen, nämlich der technischen Zulieferindustrie und der Lebensmittelherstellung. Das Schwein steht auch im erweiterten Sinne für die erfolgreiche Wirtschaft im Oldenburger Münsterland.
Und das Huhn legt die goldenen Eier und stellt die gesamte Geflügelwirtschaft mit der Tierhaltung und der Zucht in unserer Region dar.
FÖRDERMITTEL
Förderungen und Preisträger


